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Meine Leidenschaft ist die Besonderheit der alltäglichen Dinge. Ich liebe das Internet und lebe in der Realität. Ich denke heterogen, um die Dinge in Einklang zu bringen.

 

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am 17.04.2015

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am 29.08.2014

Creativity statt Schüppe und Eimer – Mein Besuch bei…

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Geil - Geil - Geil … so habe ich reagiert, als die Einladung zur Creative Sandbox in Berlin kam. Ich hatte schon einiges von dem Event gehört und auf YouTube konnte man auch einen ersten Eindruck der vorangegangenen Veranstaltungen gewinnen. Meine Freude war also dementsprechend groß. Google ist für mich eine Marke, ein starkes Brand und die haben es immer leicht mich zu begeistern.Das Unternehmen ist keine Datenkrake, sondern ein Innovationstreiber mit einer sehr positiven Außendarstellung. Ich machte mich also auf den Weg nach Berlin und bin mal wieder prompt auf die Stadt reingefallen. Laut Routenplaner war die Arena nicht weit vom Hotel entfernt, aber für „nicht weit entfernt“ braucht man in der Hauptstadt trotzdem eine Dreiviertelstunde zu Fuß. Es gibt jedoch schlimmeres als bei strahlendem Sonnschein einen Spaziergang durch Berlin zu machen. Gut gelaunt erreichte ich mein Ziel.

Am Eingang standen schon ein paar Besucher, alle mit ausgedruckten Tickets in der Hand.  Nun war ich etwas verunsichert. Ich hatte nur ein paar Scheinchen, meine Zimmerkarte und mein iPhone dabei. Papier ist doch tot … gerade bei so einer Veranstaltung.  Es ging zum Glück auch ohne, aber tote Bäume waren aber nicht das einzige verwirrende Medium. Während der Akkreditierung gab es für jeden Besucher einen USB-Stick von YouTube. Warum verschenkt einer der größten Cloud-Anbieter ein leeres Speichermedium? Das ist doch nicht markenkonform. Zudem standen da noch Gläser voll mit Magneten. Für eine Gruppe von ca. 800 Leuten, die größtenteils Rechner, iPads und iPhones, HTCs sowie Magnetkarten in der Tasche hatten leider nicht das perfekte Give-Away. Die Dinger blieben also dort wo sie waren.

Bis zum Veranstaltungsbeginn konnte man noch ein paar wirklich gute Smoothies kippen … und dann ging es auch schon los.

Die chronologische Abfolge und inhaltliche Darstellung der Keynotes kann man hierhier … und auch hier nachschauen. Das möchte ich nicht noch einmal aufarbeiten. Mir liegt bei solchen Veranstaltungen immer das Auftreten, die Glaubwürdigkeit und die vermittelte Inspiration der Redner am Herzen … und Indy Saha hat kräftig vorgelegt. Er verkörpert Google nahezu in Vollkommenheit. Weil er überzeugt! Dieser Mann ist eins mit seinem Beruf, der allerdings nicht wie auf dem Papier „Director of Strategy des Google Creative Lab Europe“ ist … sondern ganz banal „Digital Native“. Er lebt was er tut und Google gibt ihm die Spielwiese die er braucht und auch konsequent nutzt. Well done, Indy.

Die Qualität der Keynotes von Google-Leuten war ohnehin viel besser als die der Gast-Redner. Ich ziehe zwar meinen Hut vor denen, die trotz sichtbarer Aufregung versucht haben ihr Bestes zu geben. Aber manchmal ist weniger auch einfach mehr: Mike Glaser - directly eingeflogen from NY City - erzählte zwar ruhig und sachlich von „seinem“ Re:Brief Projekt, vermittelte aber ohne große Show unmissverständlich die Begeisterung für seinen Arbeitgeber, der ihm solche Projekte ermöglicht. Mit dieser Kampagne könnte Google bei vielen Werbefestivals Preise abräumen. Die meisten mit denen ich geredet habe bestätigen das auch, sagten aber: „Die wollen das gar nicht. Google möchte MIT den Agenturen arbeiten und ihnen nicht in die Quere kommen.“ Stimmt, die wollen das nicht. Aber nicht weil sie den Konkurrenzkampf fürchten, sondern weil sie auf diesen irrelevanten Kram keinen Bock haben. Die bewegen sich längst in ganz anderen Sphären.

Das tun Jeremy Tai Abbett und sein Weggefährte Sven Kräuter von Makers & Co. auch. Eine lustige Performance Show lieferten die beiden Jungs da ab. Sie hatten Maschinen, teilweise aus Besenstielen, Klebeband und Zahnrädern aber auch Platinen und Kabeln zusammengebaut. Die beiden Tüftler zeigten wie die Kleiderwahl in Kombination mit der Wetter-App funktioniert oder wie die Macht der Tweets die Abspiel-Geschwindigkeit einer Melodie steuern kann. Ich fand’s unterhaltsam aber greifbar war es für mich nicht.

Greifbar wurde es danach: Die Vorhänge, die die alte Fabrikhalle teilten wurden aufgezogen und man konnte endlich … Ausprobieren … Diskutieren … Zuhören … Bierchen trinken … Angucken usw. Das Event-Design kam nun noch stärker zur Geltung; man befand sich auf einem riesigen Spielplatz. Angetrieben durch den Geist von Indy und Co. habe ich eine Menge ausprobiert und auch viele Eindrücke und Themen mit nach Hause genommen. Mit den anwesenden Kollegen wurden schon vor Ort mögliche Konzepte entwickelt, neue Kontakte sind geknüpft worden. Der einzige Wehrmutstropfen war die fehlende Anwesenheit von kleinen, herumfahrenden „Androiden“ die mir jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Google hat sich sehr überzeugend präsentiert. Nicht weil die Menschen dort gute Verkäufer sind, sondern weil sie selbst von ihrem Unternehmen und dessen Produkten - ihren Produkten - überzeugt sind. Das hat man ganz stark gespürt und dadurch war die Veranstaltung extrem authentisch. Zudem fühlte ich mich in meiner Annahme bestätigt, dass man in einem kreativen Prozess von Beginn an alle Beteiligten einbinden sollte. Kreative gibt es in jedem Gewerk … nicht nur in der sogenannten Kreation.

Ich komme wieder … wenn ich darf!

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am 05.09.2012

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Die Möglichkeit der Partizipation im Internet hat eine Dimension erreicht, die für manche Nutzer unüberschaubar scheint. Im Mitmach-Web ist alles abrufbar, alles kann in Frage gestellt werden - von jedem. Diskutieren bedeutet jedoch auch immer Kompromisse einzugehen. Um die Zukunft zu gestalten und die Probleme der Vergangenheit zu lösen, braucht es eine gerade Linie, die zwar viele mitgestalten können, aber immer an einem Strang ziehen müssen. Music: "Change My Oil" by The Lindsay* (music.thelindsay.net
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